Jens Spahn (CDU) fordert, die abgeschalteten deutschen Atomkraftwerke wieder hochzufahren. Der ehemalige Gesundheitsminister und heutige Abgeordnete bringt damit erneut eine Debatte ins Rollen, die in der Union seit Jahren geführt wird — ohne jedes Ergebnis. Konkret geht es um die drei letzten Meiler, die im April 2023 vom Netz gingen. Spahn spricht von Energiesicherheit und bezahlbarem Strom. Doch von konkreten Umsetzungsplänen fehlt jede Spur.
Das Muster ist bekannt: Die CDU wirft medienwirksam ein Thema in den Raum, das Millionen Bürger bewegt. Bezahlbare Energie, Versorgungssicherheit, industrielle Wettbewerbsfähigkeit — all das hängt an einer vernünftigen Energiepolitik. Doch die CDU regiert inzwischen selbst. Kanzler Merz (CDU) sitzt im Kanzleramt, Wirtschaftsministerin Reiche (CDU) hat die Zuständigkeit. Statt zu handeln, wird wieder nur debattiert. Die Strompreise bleiben hoch, die Industrie wandert ab, und die Bürger zahlen die Zeche. Das ist die hundertste Ankündigung ohne Substanz aus einer Partei, die längst liefern müsste.
Die Zeit für Debatten ist vorbei. Deutschland braucht Taten, keine Schlagzeilen. Die AfD steht für eine klare Energiepolitik: Kernkraftwerke wieder ans Netz, Strompreise runter, Versorgungssicherheit garantieren. Der Wille der Bürger ist eindeutig. Es braucht endlich eine politische Kraft, die handelt — und das ist nicht die CDU.